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Hochschul-ABC

Auch das Bildungswesen hat sein "Fachchinesisch". Wer seinen Berufsweg plant, trifft auf viele Begriffe, die nicht vertraut sind. Um beim ersten Kontakt mit der Hochschule und dem Studienumfeld die Orientierung zu erleichtern, finden Sie hier eine Auswahl von Begriffen, über die man als "Neuling" häufig stolpert.

Anfangsbuchstabe: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

AStA – Allgemeiner Studierendenausschuss

An den Hochschulen können zur Wahrnehmung der Interessen der Studierenden Studierendenschaften – zumeist als Körperschaften des öffentlichen Rechts – gebildet werden, die über Selbstverwaltungsrechte verfügen.

Ein Organ der Studierendenschaft ist der AStA, der die Studierenden nach außen vertritt und dessen Vertreter/-innen vom Studentenparlament gewählt werden. Zur Finanzierung der Studierendenschaft werden bei der Immatrikulation bzw. Rückmeldung Beiträge erhoben.

 

Akkreditierung

Bachelor- und Masterstudiengänge sind zur Sicherung von Qualität in Lehre und Studium nach bestimmten Vorgaben von den Hochschulen zu entwickeln und zu gestalten. Angebote (oder ganze Studiensysteme), die diesen Vorgaben entsprechen, erhalten eine sogenannte Akkreditierung. Die Erfüllung von Qualitätsstandards wird von Akkreditierungsagenturen überprüft. Dem Akkreditierungsrat obliegt die Zulassung der beauftragten Agenturen.

 

Auditorium maximum (Audimax)

Größter (repräsentativster) Hörsaal einer Hochschule.

 

Ausbildungsordnung

Regelt einheitlich die Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach den im Berufsbildungsgesetz (BBiG) festgelegten Ordnungskriterien, die die Berufsbezeichnung, Ausbildungsdauer und -struktur, Lerninhalte und Prüfungsanforderungen betreffen. In anerkannten Ausbildungsberufen darf nur nach der Ausbildungsordnung ausgebildet werden.

Belegen

Damit ist der erfolgreiche Besuch einer Lehrveranstaltung gemeint. Die Studierenden müssen besuchte Lehrveranstaltungen in ihr Studienbuch eintragen und dem Prüfungsamt auf Nachfrage vorlegen. Zunehmend erfolgt inzwischen auch eine elektronische Dokumentation des Studienverlaufs über das Hochschulsystem. So soll gewährleistet werden, dass der/die Studierende alle erforderlichen Veranstaltungen auch wirklich besucht hat.

 

Berufsfachschule

Kann besucht werden zur Berufsvorbereitung oder auch zur vollen Berufsausbildung; setzt im Unterschied zur Fachschule keine praktische Berufsausbildung voraus. Angeboten werden Ausbildungen in anerkannten Ausbildungsberufen und – zum Teil landesspezifische – Bildungsabschlüsse, die nur über den Berufsfachschulbesuch erreichbar sind.

 

Bildungsinländer

Ausländer/-innen und Staatenlose, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Bei der Zulassung zum Studium sind sie deutschen Bewerber(inne)n gleichgestellt.

 

Blockveranstaltung

Veranstaltung, die nicht regelmäßig über die Dauer eines Semesters, Schul- oder Ausbildungsjahres verteilt stattfindet (jede Woche eine bestimmte Anzahl von Stunden), sondern sich auf einen Zeitraum von mehreren aufeinander folgenden Tagen/Wochenenden/Wochen konzentriert.

Campus

Hochschulgelände

 

c.t.

Abkürzung für "cum tempore" (lat. mit Zeit). Lehrveranstaltungen, die mit dem Zusatz c.t. angekündigt werden, fangen eine Viertelstunde später an als angegeben ("akademisches Viertel"), vgl. „s.t.“.

Duales Studium

So nennt man die Kombination von Hochschulstudium und betrieblicher Praxis. Duale (Fach-)Hochschulstudiengänge integrieren den Lernort Betrieb durch Kooperation mit Unternehmen der Wirtschaft oder anderen Einrichtungen. Auch die Duale Hochschule und Berufsakademien bilden nach diesem Prinzip aus.
Mehr dazu lesen Sie unter "Duales Studium".

ECTS

Das European Credit Transfer System vereinfacht die gegenseitige Anerkennung von erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen, z.B. wenn Teile des Studiums an einer ausländischen Partnerhochschule oder einer anderen inländischen Hochschule absolviert werden. Den einzelnen Lehrveranstaltungen bzw. Studien- und Prüfungsleistungen wird hierzu eine bestimmte Anzahl von Anrechnungspunkten (Credit Points) zugeordnet. Bei einem Wechsel können diese an die Heimathochschule übertragen werden.

 

Exkursion

Ergänzende Veranstaltung außerhalb der Hochschule zur Veranschaulichung und Vertiefung des Lehrstoffs, je nach Studium z.B. Besichtigungen von Industrieanlagen, Bodenformationen, Museen u.a.

Fachbereich, Fakultät

Hochschulen gliedern sich in Fachbereiche, Fakultäten bzw. Departments, die die Lehre und Forschung für verschiedene, inhaltlich verwandte Studienfächer ordnen und organisieren. Fakultäten nennen sich die traditionellen, sehr weit gefassten Grundeinheiten der Universitäten, z.B. Philosophische oder Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät. Die Gliederung nach enger gefassten Fachbereichen wurde eingeführt, um die Organisationseinheiten überschaubarer zu machen.

 

Fachrichtung

An Hochschulen:
Studiengebiet, das zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt, dem also ein bestimmter Abschluss zugeordnet ist, z.B. dem Fachgebiet Ingenieurwesen der Grad Bachelor of Engineering. Fachrichtungen untergliedern sich in Studiengänge, d.h. man studiert, also i.d.R. nicht Ingenieurwesen, sondern Chemieingenieurwesen, Maschinenbau usw.

An Fachschulen:
Fachgebiet, das als eigenständiger Fachschul-Bildungsgang angeboten wird und dem eine bestimmte Abschlussbezeichnung entspricht, z.B. Betriebswirtschaft – staatlich geprüfte/-r Betriebswirt/-in.

Bei Berufsausbildungen:
Auch anerkannte Ausbildungsberufe sind z.T. in Fachrichtungen aufgegliedert, z.B.

  • Mediengestalter/-in Digital und Print der Fachrichtung Beratung und Planung,
  • Mediengestalter/-in Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Technik,
  • Mediengestalter/-in Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung.

 

Fachschaft

Organisation der Studierenden eines Fachbereichs. Einmal im Jahr wird eine Fachschaftsvertretung gewählt.

 

Fachschule

Im Unterschied zur Berufsfachschule baut die Fachschule auf einer Berufsausbildung und praktischen Berufserfahrungen auf. Sie vermittelt Qualifikationen für mittlere Führungspositionen, z.B. als staatlich geprüfte/-r Techniker/-in oder Betriebswirt/-in. Die Bildungsgänge dauern meist 2 Jahre, werden aber auch oft in 4-jähriger Teilzeitform angeboten. Sie sind landesrechtlich geregelt.

 

Fachsemester

Semester, in denen ein/-e Student/-in in ein und demselben Studiengang immatrikuliert war. Urlaubssemester sind keine Fachsemester, werden aber als Hochschulsemester gezählt. Bei einem Studiengang- oder Studienfachwechsel kann es vorkommen, dass die Zahl der Fachsemester und Hochschulsemester nicht mehr übereinstimmen.

Grundständiges Studium

Studium, das mit dem Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung aufgenommen werden kann und zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss führt (z.B. Bachelor, Diplom). Im Gegensatz zu "postgradualen" Studienangeboten wird kein abgeschlossenes Studium für die Zulassung vorausgesetzt.

 

Grundstudium

Erster Studienabschnitt, der meist mit einer Zwischenprüfung bzw. dem Vordiplom abgeschlossen wird. In Bachelorstudiengängen wird eine Einteilung in ein Grund- und Hauptstudium nicht mehr vorgenommen.

Hauptstudium

Zweiter Studienabschnitt, der den erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums voraussetzt und in dem meist ausgewählte Fachgebiete (Schwerpunkte, Studienrichtungen u.Ä.) vertieft studiert werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Hauptstudiums wird ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss erworben. In Bachelorstudiengängen wird eine Einteilung in ein Grund- und Hauptstudium nicht mehr vorgenommen.

Immatrikulation

Einschreibung in die Liste der Studierenden für einen bestimmten (Teil-)Studiengang. Für zulassungsbeschränkte Studiengänge braucht man dazu den Zulassungsbescheid. Der Immatrikulationsantrag muss fristgerecht und – je nach Hochschule – persönlich per Post oder online im Immatrikulationsamt/Studierendensekretariat eingereicht werden.

 

Interdisziplinäres Studium

Fächerübergreifendes Studium, das Inhalte und Arbeitstechniken verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und unterschiedliche Fachperspektiven zusammenführt.

 

IT-Beruf

Sammelbegriff für Berufe in der Informationstechnik (= IT). Gemeint sind die informatik- und softwarenahen Berufe in den Bereichen Informatik, elektronische Datenverarbeitung, Informations-, Kommunikations- und Telekommunikationstechnik, Multimedia etc.

Kommilitone/-in

Aus dem Lateinischen stammende Bezeichnung für Mitstudierende.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS)

In einigen Ländern (z.B. Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen) wird nach der Änderung der Lehrverpflichtungsverordnung dieser Begriff anstelle von "Semesterwochenstunden" (SWS) verwendet.

Mensa

Vom Studentenwerk betriebene Kantine, die Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule preiswertes Essen anbietet.

 

MINT

Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

 

Modularisiertes Studium

Module sind Bausteine eines Studiums, die sich einem bestimmten thematischen oder inhaltlichen Schwerpunkt widmen. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit, die sich aus verschiedenen Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Seminaren, Praktika, Exkursionen) zusammensetzen kann. Es wird i.d.R. innerhalb eines Semesters, spätestens in zwei Semestern mit studienbegleitenden Prüfungen abgeschlossen.

N.c. (Numerus clausus)

Siehe bitte die ausführliche Erklärung unter Zulassungsverfahren.

Propädeutikum

Dem ersten Semester eines Studiums vorgeschaltete Lehrveranstaltungen, auch Vorkurse genannt. Sie dienen der Vermittlung von Vorkenntnissen, die nicht generell Bestandteil der zur Hochschulreife führenden schulischen Vorbildung sind, die man aber für den gewählten Studiengang von Anfang an braucht, z.B. vertiefte Mathematikkenntnisse für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge oder Sprachkenntnisse für entsprechende philologische Studiengänge. Manchmal werden Propädeutika auch für Studierende im Grundstudium angeboten.

Regelstudienzeit

In der Prüfungsordnung für den einzelnen Studiengang festgelegte Zeit, in der das Studium erfolgreich zum Abschluss gebracht werden kann und sollte.

 

Rückmeldung

Am Ende der Vorlesungszeit eines Semesters müssen Studierende ihre Absicht, im nächsten Semester weiterstudieren zu wollen, förmlich erklären. Wer die Rückmeldung versäumt, kann exmatrikuliert werden, d.h. seine Hochschul-Mitgliedschaft verlieren.

Schein

Leistungsnachweis für Veranstaltungen, die vom Studierenden erfolgreich besucht wurden. Scheine müssen dem Prüfungsamt als Zulassungsvoraussetzung für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums vorgelegt werden. Bis wann welche Scheine zu erwerben sind, legt die Studien- bzw. Prüfungsordnung fest.

 

Schwerpunkt

Benennt meist die Ausrichtung auf ausgewählte Fachgebiete in einer fortgeschrittenen Studienphase. Umfang und Intensität des Schwerpunktstudiums sind sehr unterschiedlich, je nach Studiengang bzw. Hochschule.

Im Bereich der schulischen und dualen Berufsausbildung bezieht sich der Begriff i.d.R. auf im 2. oder 3. Ausbildungsabschnitt wählbare Spezialisierungsrichtungen.

 

Selbststudium

Selbstständige Erarbeitung und Aneignung von Studieninhalten. Neben den in der Studien-/ Prüfungsordnung aufgeführten Lehrveranstaltungen selbstverständlicher Bestandteil jedes Studiums. Bei der Festlegung des Umfangs der zu belegenden Lehrveranstaltungen wird dies berücksichtigt und entsprechend Raum gelassen.

 

Semester

Studienhalbjahr. Das akademische Jahr wird üblicherweise in ein Wintersemester (WS) und ein Sommersemester (SS) aufgeteilt. Das Semester umfasst die Vorlesungs- und die vorlesungsfreie Zeit. An wenigen Hochschulen (Universitäten der Bundeswehr, einigen Privathochschulen) ist auch eine Einteilung in Trimester üblich.

 

Semesterferien

Vorlesungsfreie Zeiten zwischen den Vorlesungszeiten der Semester. Sollte man zum Selbststudium bzw. für Praktika nutzen. Oftmals werden auch Prüfungen in dieser Zeit abgehalten.

 

Semesterticket

An vielen Hochschulen eingeführtes, preisgünstiges Ticket, das in Verbindung mit dem Studentenausweis jeweils für ein Semester in einem bestimmten Gebiet zur Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln berechtigt.

 

Semesterwochenstunden (SWS)

Anzahl der Stunden, die jeweils in einer Semesterwoche auf Lehrveranstaltungen entfallen. Der Umfang der Lehrveranstaltungen und der Umfang des gesamten Studiums werden in SWS angegeben. Zeiten für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen und für das Selbststudium sind darin nicht enthalten. Im Zusammenhang mit der fortschreitenden Modularisierung der Studiengänge dienen zunehmend Leistungspunkte zur Bestimmung der studentischen Arbeitsbelastung („Workload“), wobei der durchschnittliche Lern-, Vor- und Nachbereitungsaufwand mitberücksichtigt werden. Siehe auch "Lehrveranstaltungsstunden" (LVS).

 

Seminar

Lehrveranstaltung im Studium, die – anders als eine Vorlesung – auf aktive Mitarbeit der Studierenden durch Teilnahme am wissenschaftlichen Gespräch und Verfassen von Seminararbeiten ausgerichtet ist. Die Anzahl der Teilnehmer/-innen ist begrenzt. In den Anfangssemestern besucht man Proseminare. Ihr erfolgreicher Abschluss ist, zusammen mit anderen vorgeschriebenen Leistungsnachweisen, Voraussetzung für die Zulassung zu den Haupt- und Oberseminaren in einer fortgeschrittenen Studienphase.

Auch die Studien-, Bibliotheksräume der Fachbereiche werden als Seminar bezeichnet.

 

s.t.

Abkürzung für "sine tempore" (lat. ohne Zeit). Lehrveranstaltungen, deren Beginn mit diesem Zusatz angekündigt wird, fangen pünktlich zur angegebenen Uhrzeit an. Wer hier mit dem "akademischen Viertel" rechnet, kommt zu spät, vgl. „c.t.“.

 

Sozialbeitrag

Alle Studierenden müssen jedes Semester einen Sozialbeitrag für das Studentenwerk zahlen. Der Sozialbeitrag dient zur Deckung der Kosten für die sozialen Einrichtungen des Studentenwerks (Mensa, Cafeteria, Wohnheime etc.).

 

Studiengang

Durch eine Studien- und eine Prüfungsordnung geregeltes Studium eines oder mehrerer Studienfächer, das zu einem bestimmten, berufsqualifizierenden Abschluss führt, z.B. Diplom, Bachelor oder Staatsexamen. Studiengänge sind grundständig, wenn sie nicht – wie weiterführende und Aufbaustudiengänge – bereits einen Hochschulabschluss voraussetzen.

 

Studienplatztausch

Wer wegen einer Zulassungsbeschränkung an einem anderen als dem gewünschten Hochschulort einen Studienplatz bekommen hat, kann unter Umständen tauschen: Man braucht dazu den Zulassungsbescheid, eine/n Tauschpartner/-in und die Zustimmung der beiden Hochschulen. Antragsformulare gibt es im Studentensekretariat der Hochschule. Tauschpartner/-innen findet man in Inseraten lokaler und überregionaler Zeitungen und über das Internet (z.B. Stichwort „Studienplatztausch“).

 

Studien- und Prüfungsordnungen

regeln Aufbau, Inhalt und Umfang eines Studiengangs. Auch wenn die Prüfung noch lange nicht ansteht: Wer Bescheid weiß über Zulassungsvoraussetzungen, Fristen für die Meldung zur Prüfung, Anrechnung und Anerkennung anderweitig erworbener Qualifikationen, kann sein Studium effektiv planen.

 

Studienrichtung

Spezielle fachliche Ausrichtung eines Studiengangs, z.B. „Konstruktions- oder Fertigungstechnik“ im Studiengang Maschinenbau bzw. Kulturgeographie oder Physische Geographie im Studiengang Geographie. Wahlmöglichkeiten sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich.

Vorlesung

Lehrveranstaltung in Form eines Vortrags durch eine/-n Dozenten/-in in einem Hörsaal.

 

Vorlesungsverzeichnis

Enthält das gesamte Lehrveranstaltungsangebot der Hochschule im jeweils anstehenden Semester. Das Vorlesungsverzeichnis ist i.d.R. online einsehbar, teils auch gedruckt vorhanden. Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis einer Fakultät oder eines Fachbereichs listet die Lehrveranstaltungen nicht nur auf, sondern informiert auch über Inhalte, Anforderungen, Literatur usw.

Das schwarze Brett der Hochschule im Auge zu behalten, lohnt sich trotzdem: kurzfristige Änderungen sind nämlich nicht selten.

 

Vorpraktikum

Ein Praktikum, das vor Studienaufnahme abzuleisten ist. Es können sechs Wochen, aber auch z.B. 26 Wochen vorgeschrieben sein, je nach Bundesland bzw. Studiengang. Bei einschlägiger Vorbildung, z.B. fachrichtungsgleichem Fachoberschulabschluss oder einschlägiger Berufsausbildung, kann es ganz oder teilweise entfallen. Das gilt auch für das Grundpraktikum.

Wahlpflichtfach/-modul

Pflichtfach/-modul, das aus einem festgeschriebenen Katalog ausgewählt werden muss.

 

Workload

In Zeitstunden angegebener Arbeitsaufwand, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Studienabschnitts/Moduls zugrunde gelegt wird. Er beinhaltet Lehrveranstaltungen, Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung, Erstellung von Studien- und Abschlussarbeiten, Praktika. Als Arbeitsaufwand eines Vollzeitstudiums eines Jahres wird eine Höchstgrenze von insgesamt 1.800 Stunden angesetzt.

Zwischenprüfung

Prüfung zum Abschluss des Grundstudiums (je nach Studiengang auch als Vorprüfung oder Diplom-Vorprüfung bezeichnet). Wird häufig als Blockprüfung, zunehmend auch als studienbegleitende Prüfung, abgelegt. In Bachelorstudiengängen wird i.d.R. keine Zwischenprüfung abgelegt.


Hinweis

In einer Glossardatenbank des Deutschen Bildungsservers werden ebenfalls Fachbegriffe gesammelt (derzeit 130 Einträge) und mit offiziellen Definitionen versehen. Sämtliche Inhalte der Datenbank werden von der Kultusministerkonferenz zur Verfügung gestellt. Alle Erklärungen sind auch in englischer und französischer Sprache abrufbar. Wer also z.B. eine deutsche oder englische Erklärung für den Begriff Abitur benötigt, der findet diese mit einem Klick auf www.bildungsserver.de/glossar.html