Logo Kultusminister-Konferenz Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo studienwahl.de
Ein Tablet und ein Apfel liegen auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Abiturienten sitzen auf der Wiese und lesen im Studien- und Berufswahl-Heft
 
Der Arbeitsmarkt für Akademiker/-innen

Wesentlicher Grund hierfür ist der Strukturwandel am Arbeitsmarkt hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft. So werden auf der einen Seite mehr höher qualifizierte Berufstätige benötigt, während auf der anderen Seite der Bedarf an Geringqualifizierten zurückgeht.

Trend zur Höherqualifizierung

Bereits über viele Jahre hinweg lässt sich eine zunehmende Akademisierung der Erwerbstätigen beobachten. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Akademiker(inne)n ist nach Daten der Bundesagentur für Arbeit in den vergangenen zehn Jahren um etwa die Hälfte auf 4,8 Millionen Personen im Jahr 2015 angestiegen. In diesem Jahr hatte jede(r) siebte Beschäftigte (16%) ein abgeschlossenes Hochschulstudium.

Der Trend zur Höherqualifizierung im Beschäftigungssystem wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Damit werden die Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt immer stärker vom Ausbildungsniveau abhängen.

Das hat zur Folge, dass anspruchsvolle Dienstleistungstätigkeiten, etwa in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Organisation und Management, Beratung und Lehre, die überdurchschnittlich oft von Akademiker(inne)n ausgeübt werden, zunehmen. Produktionsorientierte Tätigkeiten (z.B. herstellen, Maschinen warten, reparieren) und einfache Büroarbeiten gehen hingegen zurück. Somit ergeben sich aus der erwarteten Entwicklung gute Beschäftigungschancen v.a. für Hochschulabsolvent(inn)en.

Mit Studium gute Chancen am Arbeitsmarkt

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Hochschulabsolvent(inn)en gegenüber anderen Qualifikationsgruppen auf dem Arbeitsmarkt im Vorteil sind: Die Arbeitslosigkeit von Akademiker(inne)n liegt auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Entwicklung verläuft laut Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit deutlich positiver als für andere Beschäftigte.

Untersuchungen aus der Vergangenheit zeigen zudem, dass Personen mit Hochschulabschluss insgesamt einem deutlich geringeren Arbeitslosigkeitsrisiko unterliegen als andere Qualifikationsgruppen. Hochschulabsolvent(inn)en verfügen außerdem über weitere Optionen, wie z.B. eine Promotion oder eine sonstige Weiterqualifizierung für eine Karriere innerhalb oder außerhalb der Hochschule.

Die Gruppe der Akademiker/-innen verfügt im Vergleich zu anderen Qualifikationsgruppen also über Arbeitsmarktvorteile. Allerdings differieren die Beschäftigungschancen für Absolvent(inn)en verschiedener Fächer z.T. erheblich. Bei Fragen hierzu können Sie sich an die Berufsberatung Ihrer Agentur für Arbeit wenden.


Weitere Informationen

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
IAB-Kurzberichte zum Download:
www.iab.de

Der Arbeitsmarkt für Akademiker/-innen
Flyer und Broschüren der Bundesagentur für Arbeit zu einzelnen Berufsgruppen zum Download:
www.arbeitsagentur.de (Veröffentlichungen – Arbeitsmarkt für Akademiker).

Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt (ISA)
Das Informationssystem der Universität Duisburg-Essen bietet überschaubare datengestützte Informationen zu vielen Studiengängen und Arbeitsmarktperspektiven.
www.uni-essen.de/isa

Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses
Der Bericht informiert über die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland
www.buwin.de

KISSWIN.de
Umfangreiche Informationen über eine wissenschaftliche Karriere bietet das Kommunikations- und Informationssystem "Wissenschaftlicher Nachwuchs"
www.kisswin.de

Drucken Versenden
Nach obenNach oben
Geprüft von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
17393
Studiengänge
443
Hochschulen
Erweiterte Suche Deutschlandkarte Bedienungshinweis
Suchergebnisfenster schließen
Treffervorschau
Studiengängez.B.:
Buchinhalte:
Aktuelle Beiträge: