NewsletterNewsletter Nr. 22
25.10.2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

Eine Studentin sitzt in der Bibliothek. (Foto: Daniel Karmann)seit 2014 ist das Studienangebot um rund 2.000 Studiengänge angewachsen.

Vor allem an Fachhochschulen und  insgesamt im Bereich "Medizin, Gesundheitswissenschaften" gibt es inzwischen deutlich mehr Studienmöglichkeiten. Bei den Fachhochschulen ist das Angebot in den letzten drei Jahren um 16 Prozent gestiegen, im medizinischen Bereich sogar um 25 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Das CHE hat dafür die Daten des Hochschulkompass analysiert.

Dort sind die Einträge in die Studiengangsuche von etwa 17.000 im Jahr 2014 auf 19.000 im Jahr 2017 angestiegen. Dabei sind zwei Trends zu beobachten. Zum einen lässt sich eine Spezialisierung bei den Studieninhalten erkennen. Ein Drittel der neuen Studiengänge behandelt Themen, die ursprünglich nur ein Teilgebiet klassischer Studienfächer waren, etwa wenn sie Hotelmanagement statt BWL heißen. Zum anderen gibt es vermehrt Bindestrichstudiengänge, also solche, die zwei Themen miteinander kombinieren wie die Wirtschaftsinformatik. Etwa jeder sechste neue Studiengang kann dazu gezählt werden.

Auf studienwahl.de listen wir zur Zeit über 17.500 Studiengänge. Die Differenz zum Hochschulkompass ist unter anderem damit zu erklären, dass studienwahl.de keine Masterstudiengänge auflistet, die Berufserfahrung voraussetzen. Doch auch über 17.000 Einträge sind eine nahezu unüberschaubare Menge für Studieninteressierte. Unsere Studienfelder sortieren deshalb alle Studiengänge nach Themen. So können Sie gezielt nach den Studiengängen suchen, die Sie interessieren.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

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Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Thema des Monats "Medizin studieren"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Ein IT-Manager sitzt vor seinem Rechner. (Foto: Karsten Socher)Neuer Studiengang an der TH Köln: "IT-Management (Informatik)"

Der Bachelorstudiengang bereitet die Studierenden darauf vor, IT-Systeme und -Dienste in Unternehmen aufzubauen und zu betreiben. Im Gegensatz zu anderen Informatik-Studiengängen geht es also nicht um Software-Entwicklung, sondern zum Beispiel darum, wie Soft- und Hardware in Betrieben eingesetzt werden. Die Studierenden legen deshalb ihre Schwerpunkte auf Themen wie Netzmanagement, Virtualisierung oder IT-Architektur. In Wahlpflichtfächern können sie sich außerdem mit dem Internet der Dinge oder künstlicher Intelligenz beschäftigen. Absolvent(inn)en arbeiten laut der Hochschule in den Bereichen IT-Sicherheit, Cloud Computing sowie Service Management und sie konzipieren beziehungsweise verwalten die IT-Umgebung in Unternehmen. Nach sechs Semestern schließt der Studiengang mit dem Bachelor of Science ab.

Weitere Informationen: www.th-koeln.de/studium/it-management-informatik---bachelor_40759.php

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Bewerten Sie PDFelement, um Preise zu gewinnen!MacBook Pro oder Geldpreis zu gewinnen

PDFelement bietet die Möglichkeit, PDF-Dateien zu bearbeiten, zu kommentieren und zu konvertieren. Studierende, Professor(inn)en und Hochschulmitarbeiter/-innen, die eine Rezension über PDFelement im Hochschulbereich online veröffentlichen, können am Gewinnspiel teilnehmen. Die besten zwei Einsendungen bis zum 13.11.2017 werden mit einem MacBook Pro oder einem Stipendium im Wert von 1.000 Dollar prämiert. Alle anderen berechtigten Teilnehmer/-innen erhalten eine kostenlose Lizenz von PDFelement 6 für Mac im Wert von 59,95 Euro. Jetzt teilnehmen!

Aktuelles & Informationen

Ein Kellener hält ein Tablett mit zwei Orangensaftgläser in die Kamera. (Foto: Martin Rehm)Elternhaus hat Einfluss auf die Wahl des Nebenjobs

Studierende, die neben dem Studium Geld verdienen, arbeiten oft in studienorientierten Jobs, etwa als HiWis oder Werkstudent(inn)en. Wer allerdings nichtakademische Eltern hat, geht häufiger einer einfachen Tätigkeit nach als Studierende aus akademischem Haushalt. Die Studierenden arbeiten dann häufig in Jobs, die nichts mit ihrem Studium zu tun haben, etwa in der Gastronomie. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor. Der Grund ist demnach, dass Studierende aus nichtakademischen Haushalt mehr auf einen Nebenverdienst angewiesen sind, um ihr Studium zu finanzieren. Bei Akademikerkindern dürfte der Wunsch, studienrelevante Praxiserfahrung zu sammeln, entscheidend sein. Rund 69 Prozent der Studierenden mit nicht-akademischen Eltern jobben. Bei den Akademikerkindern sind es mit 64 Prozent etwas weniger. Bei beiden Gruppen sind studienorientierte Nebenjobs allerdings gleich weit verbreitet. Sie machen den Großteil der studentischen Erwerbstätigkeit aus.

Weitere Informationen: www.diw.de

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Der Campus der Uni Regensburg. (Foto: A. Weber)Schnupperstudium an der Uni Regensburg

In den bayerischen Herbstferien bietet die Universität in Regensburg drei Schnuppertage für Studieninteressierte an. Am 30. Oktober sowie dem 2. und 3. November können Schüler/-innen an regulären Vorlesungen teilnehmen. Zusätzlich werden an jedem Tag ein Vortrag zur Studienwahl, Führungen über den Campus und durch die Bibliothek sowie offene Sprechstunden der Studienberatung angeboten. Der Eintritt ist frei, los geht es an allen drei Tagen um 9:45 Uhr an der "Kugel".

Weitere Informationen: www.uni-regensburg.de/studium/zentrale-studienberatung/veranstaltungen/schnupperstudium/

Hochschultag in Münster

Die fünf staatlichen und kirchlichen Hochschulen in Münster stellen auf dem Schlossplatz am 9. November gemeinsam ihr Studienangebot vor. In Vorträgen und Beratungsgesprächen können Studieninteressierte einzelne Fächer kennenlernen. Außerdem gibt es Schnuppervorlesungen und Campus-Führungen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen: www.hochschultag-muenster.de

Tag der Berufsfachschulen

Wer nach dem Abitur etwas Praktisches machen will, für den kann eine Berufsausbildung oder ein duales Studium die richtige Wahl sein. Die Agentur für Arbeit in Aschaffenburg lädt deshalb zum Tag er Berufsfachschulen am 18. November von 10 bis 13 Uhr ein. Berufsfachschulen der Region stellen Ausbildungswege zum Beispiel aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Fremdsprachen und Informationstechnik vor. Außerdem bieten sie Informationen zu dualen Studiengängen an. Berufs- und Studienberater der Agentur für Arbeit stehen für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstaltung findet im Berufsinformationszentrum statt.

Weitere Informationen: www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mje3/~edisp/egov-content540242.pdf

Hochschulinformationstag der HS RheinMain

Über 30 Bachelorstudiengänge bietet die Hochschule RheinMain an ihren Standorten in Wiesbaden und Rüsselsheim an - von Angewandte Informatik über Gesundheitsökonomie bis hin zu Soziale Arbeit. Am 2. November stellt die Hochschule diese Studiengänge vor und gewährt Studieninteressierten Einblicke in das Studentenleben vor Ort. In Vorträgen geht es um das Bewerbungsverfahren oder die Studienfinanzierung. Bei Fragen stehen sowohl die Studienberater/-innen der Hochschule als auch die Berater/-innen der Agentur für Arbeit zur Verfügung. Außerdem können die Teilnehmer/-innen am Campus das Career-Center, den AStA, das Sprachzentrum und das International Office kennenlernen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: www.hs-rm.de/hit

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Thema des Monats 
"Medizin studieren"

Ein offener Arztkoffer. (Foto: Nicole Schwab)Humanmedizin gehört zu den begehrtesten Studienfächern in Deutschland. 43.000 Studieninteressierte haben sich für das Wintersemester 2017/18 auf hochschulstart.de beworben - 9.200 freie Plätze gab es. Die Studierenden, die einen der Studienplätze ergattern konnten, haben ein anspruchsvolles und zeitintensives Studium vor sich. Danach warten dafür aber sehr gute Jobaussichten mit vielfältigen Aufgaben auf die Absolvent(inn)en.

Wer sich für Medizin interessiert, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Unser Thema des Monats "Medizin studieren" stellt deshalb Ablauf, Aufbau, Inhalte, Voraussetzungen und Berufsaussichten des Medizinstudiums vor. Das Studium unterteilt sich in die drei Abschnitte Vorklinik, Klinik und Praktisches Jahr (PJ). Jeder Abschnitt wird durch eine Staatsprüfung abgeschlossen. Medizinstudierende brauchen eine hohe Lernbereitschaft und Organisationstalent, um die vielen Themen und Prüfungen "unter einen Hut zu bringen".

Das weiß auch Colin Kull, der im siebten Semester Medizin studiert. Er betont aber, dass die intensive Lernerei belohnt wird - spätestens wenn es nach dem Physikum praktischer wird. "Es ist ein schönes Gefühl, wenn man das Gelernte anwenden kann", sagt er im Thema des Monats.

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Impressum und Kontakt

Herausgeber:

Stiftung für Hochschulzulassung, Sonnenstraße 171, 44137 Dortmund, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:

Meramo Verlag GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer: Andreas Bund und Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813

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