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Rund 640 Millionen Euro erhielten die Hochschulen 2009 in Form von finanziellen Zuwendungen, Sach- und Servicespenden und Stiftungsprofessuren. Die restlichen 1,5 Milliarden gingen als Zuschüsse zu Studiengebühren, als Stipendien, für Praktika und duale Studiengänge direkt an die Studierenden.
Die Studie ergab außerdem, dass die Wirtschaftswissenschaften am häufigsten von den spendablen Unternehmen profitierten: Etwa jedes zweite förderte die Betriebs- und Wirtschaftslehre. Auf Platz zwei landen die Ingenieurwissenschaften mit 32 Prozent, dahinter folgten Mathematik, Informatik und die Naturwissenschaften mit 22 Prozent. Im Bereich Rechtswissenschaften engagierten sich laut der Studie nur sieben Prozent der Unternehmen.
Heraus kam darüber hinaus, dass Unternehmen aus der Industrie- und Baubranche häufiger investieren als etwa Dienstleistungsunternehmen. Zudem würden sich knapp 90 Prozent der Unternehmen, die mehr als 35 Prozent Hochschulabsolventen beschäftigen, finanziell für Studium und Hochschulleben einsetzen.
Institut der deutschten Wirtschaft (IW) Köln
www.iwkoeln.de