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Der siebensemestrige Studiengang vermittelt Fachkenntnisse zur Risiko- und Infektionsprävention in Einrichtungen des Gesundheitswesens. In den ersten drei Semestern lernen die Studierenden die Grundlagen der Anatomie, der (Patho-)Psychologie, der Naturwissenschaften und der Mikrobiologie, der Präventivmedizin und der Datenverarbeitung. In den weiteren vier Semestern geht es dann um hygienerelevante Aspekte der Medizin- und Krankenhaustechnik, um die Analyse mikrobiologischer Daten und ärztliche und pflegerische Prozesse, die mit Risiken behaftet sind.
Die Teilnehmer des Studiengangs Krankenhaushygiene schließen mit einem Bachelor of Science ab. Im Berufsleben sind sie in Einrichtungen des Gesundheitswesens tätig. In Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Apotheken etwa können sie Ärzte, Pflegepersonal und Apotheker beraten, um die Hygienebedingungen dauerhaft zu verbessern. Sie untersuchen diagnostische, therapeutische und medizintechnische Prozesse auf ihre Gefahrenpotenziale hin. Außerdem soll es für Absolventen die Möglichkeit geben, sich in den gleichnamigen dreisemestrigen Masterstudiengang einzuschreiben, der derzeit geplant wird.
Technische Hochschule Mittelhessen
www.thm.de