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Informationen und Beratung

In den folgenden Abschnitten können aus der Vielzahl möglicher Ausbildungsberufe für Abiturient(inn)en und Fachoberschulabsolvent(inn)en nur einige exemplarisch dargestellt werden.

Einen Gesamtüberblick über alle Ausbildungsberufe und Berufsfachschulausbildungen gibt die Broschüre "BERUF AKTUELL", herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit. Das Buch ist kostenlos bei den Beratungs- und Vermittlungsdiensten sowie im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agenturen für Arbeit erhältlich.

Serviceleistungen der Berufsberatung nutzen

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit berät in allen Fragen der Berufswahl, informiert über das regionale und überregionale Ausbildungsangebot und vermittelt Ausbildungsstellen. Auch Förderung der betrieblichen Ausbildung bei Bedürftigkeit und Unterbringung außerhalb des Haushaltes der Eltern ist durch Berufsausbildungsbeihilfen möglich.

Für Menschen mit Behinderung, die wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung besonderer Hilfen bedürfen, die ein Ausbildungsbetrieb nicht leisten kann, gibt es spezielle Ausbildungseinrichtungen und Förderungsmöglichkeiten; Auskünfte erteilt die Berufsberatung in den Agenturen für Arbeit.

Darüber hinaus kann in den Berufsinformationszentren der Agenturen für Arbeit ein vielfältiges Angebot zu den Berufen und Bildungsgängen genutzt werden.

Tipps

Ihren Berufsfindungsprozess können Sie optimieren, wenn Sie einige der folgenden Ratschläge beachten:

  • Orientierungsveranstaltungen der Berufsberatung und ein Berufsinformationszentrum (BiZ) besuchen.
  • Das BERUFENET unter www.berufenet.arbeitsagentur.de besuchen. Es bietet aktuelle Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibungen mit umfassenden und übersichtlich strukturierten Informationen zu mehr als 3.000 Berufen, darunter zu allen anerkannten Ausbildungsberufen.
  • Mit Berufsvertreter(inne)n, insbesondere mit Ausbilder(inne)n in Betrieben sprechen, Betriebsbesuche organisieren.
  • In den Ferien ein mehrtägiges Berufsfindungspraktikum in einem Betrieb absolvieren.
  • Beratungsgespräch mit der Berufsberatung vereinbaren. Die zentrale Servicenummer, unter der Sie Ihre örtliche Agentur für Arbeit erreichen, finden Sie im Abschnitt "Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit".
  • Ausbildungsstellenangebote von der Berufsberatung einholen bzw. in der JOBBOERSE (http://jobboerse.arbeitsagentur.de) suchen.
  • Bewerbungen frühzeitig verschicken (spätestens Anfang Herbst im Jahr vor der Schulentlassung).
  • Vorstellungsgespräche vorbereiten und dabei auch Angebote zum Bewerbungstraining nutzen.
  • Eine bundesweite Übersicht aller staatlich anerkannten Ausbildungsberufe und umfassende Informationen finden Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung unter www.bibb.de.

Ausbildung und Beschäftigung in der EU / EWR

Bürger/-innen der EU (Europäische Union) oder des EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) haben das Recht, in einem EU-/EWR-Land ihrer Wahl zu leben, zu studieren oder zu arbeiten. Die sogenannte „Freizügigkeit“ garantiert, dass die europäischen Bürger/-innen in jedem EU- bzw. EWR-Land den dort lebenden Einheimischen gleichgestellt sind und Zugang haben zur Beschäftigung.

Wer eine berufliche Erstausbildung komplett im Ausland absolvieren will, benötigt exakte Informationen über das jeweilige Ausbildungssystem und die Ausbildungswege, über den Stellenwert und das Niveau dieser Ausbildung sowie über die Anerkennung dieser Ausbildung in Deutschland. Falls Sie Fragen zum Thema Berufsausbildung in Europa haben, können Sie sich an die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit wenden (Info-Center 0228/7131313, Internet: www.ba-auslandsvermittlung.de).

Über Programme von deutschen und internationalen Organisationen zur praxisorientierten Auslandsqualifizierung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland berät außerdem seit 1. Juli 2013 die Nationale Agentur Bildung für Europa (NA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), siehe dazu www.na-bibb.de, Service-Hotline: 0228/107-1608.

Ausbildungsabschnitte im Ausland sind i.d.R. ein gleichwertiger Teil einer anerkannten Berufsausbildung im dualen System. Vorausgesetzt, der Ausbildungsbetrieb unterstützt dies, kann jede/r Auszubildende einen Teil der Ausbildungszeit in einem ausländischen Betrieb verbringen.

Wen es ins europäische Ausland zieht, der sollte sich auch nach dem "europass" erkundigen, der die – im Rahmen einer Ausbildung – im Ausland erworbenen Qualifikationen bescheinigt (www.europass-info.de). Er ist ein Nachweis dafür, dass man sich fit gemacht hat für die berufliche Zukunft in Europa.


Hinweis

Informationen zu Ausbildung, Studium und Tätigkeit im Ausland erhalten Sie bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (neben der Zentrale in Bonn gibt es derzeit 17 regionale Zentren, Anschriften siehe Abschnitt Informationsquellen) und in den Agenturen für Arbeit.


Weitere Informationen

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Infos zu den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen finden Sie in der Rubrik "Berufe".
www.bibb.de

BERUFENET
Die Datenbank für Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibungen ermöglicht einen einfachen und schnellen Zugriff auf umfassende und aktuelle Informationen zu mehr als 3.000 Berufen in Deutschland.
www.berufenet.arbeitsagentur.de